Lachgas

Viele Patienten, Kinder wie Erwachsene, gehen ungern zum Zahnarzt oder haben sogar Angst davor. Diese Angst ist eigentlich unbegründet, denn dem Zahnarzt stehen heute verschiedene moderne und schmerzfreie Verfahren zur Verfügung.

So gibt es neben den verschiedenen Arten der Lokalanästhesie, der örtlichen Betäubung, zudem die Möglichkeit der Sedierung, der leichten Narkose, z. B. mit Lachgas.

Lachgas ist das älteste und am besten erforschte Betäubungsmittel in der Medizin. Ein amerikanischer Zahnarzt, Horace Wells aus Connecticut, setzte es bereits seit 1844 bei Zahnextraktionen ein und führte damit die erste Gas-Narkose in der Medizin durch.

Heutzutage wenden weltweit Zahnärzte in den USA, Großbritannien oder Skandinavien Lachgas routinemäßig an, denn diese sanfte Methode der Sedierung ist nicht nur sehr wirkungsvoll, sondern auch gut verträglich, nebenwirkungsfrei und sicher.

Für wen eignet sich diese Methode?

Die Lachgassedierung eignet sich dabei für fast jeden, auch bei der Behandlung von Kindern. Denn im Gegensatz zur Vollnarkose bleiben Patienten unter Lachgas bei Bewusstsein und können während der Behandlung Feedback geben, weshalb man hier von minimaler Sedierung spricht.

Der Vorteil für Sie: Als Patient bleiben Sie während der gesamten Behandlung ansprechbar und verlieren nicht Ihr Bewusstsein. Am Ende der Behandlung mit Lachgas klingt die Wirkung innerhalb weniger Minuten ab, Sie können nach kurzer Zeit wie gewohnt selbständig die Praxis verlassen, nachdem Sie bereits die normale Psychomotorik und Fahrtüchtigkeit zurückerlangt haben.

Was sind die Vorteile einer Sedierung mit Lachgas:

  • führt zu Entspannung vor und während der Behandlung – der unangenehme Würgereiz (Bsp. Abdruck) wird unterdrückt
  • Ängste werden verringert
  • das Schmerzempfinden wird reduziert
  • Sie als Patient bleiben bei Bewusstsein und ansprechbar
  • die Tiefe der Entspannung kann flexibel gesteuert werden (max. 70% N2O)
  • versehentliche Überdosierungen sind ausgeschlossen
  • Sie sind wenige Minuten nach der Behandlung wieder verkehrstüchtig
  • ist die sicherste Form der zahnärztlichen Sedierung

Ich habe mich für die Lachgasanwendung speziell bei Dr. Mathers (Institut für dentale Sedierung) fortgebildet und nach den Standards der American Dental Association (ADA) und der European Academy of Pediatric Dentistry (EAPD) zertifizieren lassen.

Sie haben Fragen zum Einsatz von Lachgas? Sprechen Sie mich gern an!

Dr. Michael Preißler - Zahnarzt